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haben viele Vereinsmitglieder in der Reithalle begonnen und am Neujahrstag war dort gleich wieder viel los. Zwar wurde das Neujahrsspringen diesmal ganz gestrichen, aber die Jugendlichen zeigten unter der Leitung von Isolde Lind eine gelungene Quadrille, die Nachwuchsspringreiter zeigten ihr Können in einer Springstunde und eine in unserer Halle seltene Darbietung waren zwei Einspänner, gefahren von Wilfried Lind und Horst Fritz. Bei der Jahreshauptversammlung am 1.März 2000 wurde Albrecht Heinemann zum neuen 1.Vorsitzenden gewählt. Am Faschingsumzug nahm unser Verein seit langem mal wieder mit einem Wagen teil, der auch voll besetzt war, aber leider von nur zwei Ponys eskortiert wurde. Für das >>Verbandsturnier war diesmal wieder eine Haflingermannschaft zusammengestellt worden, die sich hervorragend zeigte und mit einem 4.Platz von 23 Mannschaften belohnt wurde. Leider agierten die Springreiter nicht so glücklich, aber mit einem 9.Platz in der Gesamtwertung sind wir immerhin unter den Top 10 in Hessen- Nassau. Der Osterreitkurs lief in drei Gruppen, geleitet von Fritz Seinwill, Manfred Wörner und Jörg Kreß, die allesamt ihre Reitschüler sehr gut vorzustellen verstanden. Der Abschluss war insgesamt hervorragend besucht, was wohl auch an der Voltigiervorführung fast aller unserer Voltis lag und die sehr gut ankam. Im Anschluss daran hatten Andrea Rau, Freya Stein und Christine Schönwetter noch Spiele organisiert. Durch den Erfolg beim Verbandsturnier angespornt, hatten sich die Haflingerreiter viel vorgenommen und unter Isolde Lind entsprechend intensiv trainiert. Die Teilnahme am >>Bundeschampionat der Quadrillenreiter wurde zu einem der herausragenden Ereignisse in der Vereinsgeschichte. Als wir mit unseren Hafis in der Neuberger Halle standen (das war nur den ersten fünf Mannschaften vorbehalten) und die Nationalhymne erklang, war das wieder einmal mehr ein bewegender Moment, der alle Beteiligten die Anstrengungen und Mühen vergessen ließ. Leider wurde die Vereinsfeier, zu der alle in die Reithalle zu einem Buffet und Freibier eingeladen wurden, nicht so gut angenommen, so dass die Mannschaftsreiter mit Anhang und dem engsten Fanclub ziemlich unter sich waren. Aber eine eigene Feier war das Ereignis allemal wert. Ein Spanferkelessen beim August- Stammtisch war da schon besser besucht. Am Festzug anlässlich des 75jährigen Jubiläums der FFW Ruppertsburg nahm unser Verein mit 10 Reitern teil. Uta Roth hatte unsere Teilnahme an den Ferienspielen vorbereitet und die beteiligten Kinder und Betreuer waren begeistert. Auch am Lichterfest nahm unser Verein teil, auch hier hatte sich Uta Roth engagiert. Das Ponyreiten, die Runde für 50 Pfennige kam sehr gut an und könnte, professionell betrieben, eine gute Einnahmequelle sein. Unsere Breitensportbeauftragte Andrea Rau hatte im Juli einen Orientierungsritt trotz kurzfristiger Planung durchgeführt, der mit rund 40 Teilnehmern hervorragenden Anklang fand Nachdem unser Gruppenbild „Anton aus Tirol“ groß in „Unser Pferd“ abgebildet war, rief der Vorsitzende des Spangenberger Reitvereins an, um unsere Hafiquadrille zum Galaabend des Spangenberger Turniers zu holen. So traten wir vor rund 5.000 Zuschauern bei einem großen, internationalen Turnier auf, was wohl auch ein weiteres Highlight darstellte. Aber nicht genug, auch bei der >>Bezirksmeisterschaft in Gießen traten unsere Haflinger an, die, diesmal von Manfred Wörner vorgestellt, mit ihrer Dressurleistung den Grundstein für den Sieg in der Mannschaftswertung. Dann war aber erst mal Die Luft raus und man verzichtete auf weitere Auftritte, obwohl es die der Domäne Mechthildhausen bei Mainz und der Alsfelder Galaabend gewesen wären.. Man kann aber nicht ein ganzes Jahr lang so intensiv trainieren und nach solch großartigen Erfolgen war erst mal Erholung angesagt. Derweilen führten unsere Freizeitreiter unter der Leitung von Heike Zwick einen sogenannten Zirkus Kurs durch, bei dem Lektionen wie „Spanischer Schritt“, „Verbeugung“ oder gar „Hinlegen“ geübt wurde. Unser C-Turnier lief reibungslos über die Bühne, wir hatten, dem allgemeinen Trend folgend, erheblich weniger Nennungen als noch vor zwei Jahren, aber das Niveau hat sich auch erheblich gesteigert. Isolde Lind war mit den Jugendlichen in der Taunustherme mit anschließender Übernachtung in der Reithalle. Unsere Fuchsjagd, bei der mit Frank Heinemann als Jagdherr und Christian Lind als Master die Jugend zum Zuge kam (Gastpiqueur Timo Weimer hatte sich extra einen Hafi besorgt) , war trotz des tiefen Bodens mit 38 Reitern und 11 Kutschen gut besucht und auch der Ausklang mit Polonaise und „Table Dancing“ war erlebenswert. Der Winterreitkurs war mit 42 Teilnehmern wieder gut besucht, der Abschluß fand im Solmser Hof statt und auch diesmal kamen die Sketche und Einlagen der Kurse gut an und trugen zu ausgelassener Stimmung bei. |
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